Carsten Lögering Theaterautor

Viel Geschrei ums Kuckucksei

Erscheinungsjahr:
2015
Genre:
Komödie
Spieldauer:
100
Bühne:
Wohnstube
Ensemble / Variationen:
  • 10 Personen – 5m,5w
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Inhalt des Stückes

Die Petersens leben ein scheinbar normalbäuerliches Leben auf dem Lande. Doch Familienoberhaupt Kalle hat ein Geheimnis. Mit seiner Jugendliebe Anne zeugte er vor 20 Jahren ein uneheliches Kind, eine Tochter, Melanie. Artig und pünktlich zahlt er die Alimente. Damit hat sich für Kalle die Sache aber auch schon erledigt.

Gesehen haben sich Vater und Tochter nie. Die Bäuerin hat ihrerseits ebenfalls ein Geheimnis. Auch sie hatte vor langer Zeit eine kleine Liebelei, ausgerechnet mit Heiner, dem Knecht. Daraus entstand Sohn Michael, den Bauer Kalle ungeahnt als seinen eigenen großzieht.

Doch als eines Tages Melanie auf dem Hof aufschlägt, beginnt das Dilemma. Bauer Kalle sieht sich nämlich mittlerweile als Opfer einer Intrige und vertraut sich dem trunksüchtigen Dorfpastor an. Dieser rät ihm zu einem Gen-Test. Dumm nur, dass auch die Bäuerin dem Pastor ihren Fehltritt beichtet und eine DNA Untersuchung durchführen lässt. Jetzt nimmt das Verwirrspiel seinen Lauf.

Der stets betrunkene Pastor, seine neugierige Haushälterin Else und die Sprechstundenhilfe Lilli sorgen mit ihrem dörflichen Tratsch haufenweise zu Missverständnissen und machen das Wirrwarr und Verwechslungsspiel perfekt. So bleibt mehrmals die Frage offen: Welches Kind ist denn nun von wem? Wer ist denn nun der Vater von Michael? Wer hat damals noch mit Kalles Jugendliebe rumpoussiert? Und wenn es Kuckuckskinder gibt, gibt es dann auch Kuckucks-Väter, -Großväter oder sogar -Mütter? Verzwickt, verzwickt …